Im Geiste Adam Opels

Nur einen Steinwurf vom denkwürdigen Standort der ersten Werkstatt des Rüsselsheimers Adam Opel geht die Gründergeschichte unserer Stadt weiter. 
In der Marktstraße 29 forscht Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Przybylski im Steinbeis Centre for Biopolymer Analysis and Biomedical Mass Spectrometry an Diagnostik und Immuntherapien. Klingt für den Laien kompliziert und ist es auch. Bei einem Betriebsbesuch informierte sich WsR-Kandidat Joachim Walczuch vor Ort. 

Das ist faszinierend, was hier mitten in Rüsselsheim an Hochtechnologieforschung im Medizinbereich geleistet wird.



Prof. Przybylski ist jemand, der mit vollem Eifer für seine Forschung arbeitet und trotzdem mit viel Spaß bei der Sache ist. Das Gespräch mit ihm eröffnet Horizonte und zeigt, welche Chancen hier nicht nur für Patienten, sondern eben auch für unsere Stadt schlummern. 

Es geht um wichtige Lösungen für Dialysepatienten und um personalisierte Impfstoffe, die quasi auf den Patienten individuell abgestimmt werden. Entdeckungen, die die Medizin revolutionieren könnten. 

„Gerade vor der Situation bei Opel ist es enorm wichtig, dass wir die Diversität, die seit Jahren alle fordern endlich auch umsetzen.“ so Walczuch. Er will weg von der Monostruktur eines Automobilstandortes hin zu einer breit aufgestellten Unternehmensstruktur mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen in vielen Bereichen. „Menschen wie Prof. Przybylski, der auch an 2 Universitäten in den USA und Kanada tätig ist, zeigen uns Wege auf, die diese Stadt in Zukunft beschreiten kann. Und auch wenn zwischen diesem Labor und und dem „Kuhstall“ Adam Opels Welten liegen: Das ist der Gründer- und Forschergeist, der diese Stadt großgemacht hat.“ so Walczuch abschließend. 

      Rüsselsheim, den 22.05.17


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