WsR OB-Kandidat Joachim Walczuch bei der Tafel Rüsselsheim

Am Donnerstag den 11. Mai arbeitete Joachim Walczuch bei der Rüsselsheimer Tafel.
Um 8 Uhr ging es los mit dem Einsammeln der Spenden in den umliegenden Supermärkten.
Ab 14 wurden die Lebensmittel dann in Rüsselsheim an Berechtigte verteilt.
Die „Rüsselsheimer Tafel“ ist ein gemeinsames Projekt der katholischen und evangelischen Kirchen in Rüsselsheim in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband. Derzeit arbeiten 120 Leute ehrenamtliche aktiv mit und leisten pro Woche ca. 300 Arbeitsstunden.
Die verteilten Lebensmittel belaufen sich auf 2 - 3 Tonnen pro Woche, also 150 Tonnen pro Jahr. Insgesamt sind knapp 100 Firmen, Dienstleister und Selbstständige als Warenspender tätig.
Die Voraussetzung für den Erhalt von Lebensmitteln ist die Vorlage eines Hartz IV-Bescheides, eines Sozialbescheides oder Rentenbescheides.
„Am meisten haben mich die Menschen beeindruckt, die mit Geduld und Ruhe anstehen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Oft sehr bescheiden und in Fürsorge für die Familie hat jeder das bekommen, was er wollte. Nur selten war ein Hinweis auf die anderen Wartenden notwendig. Auch nach 3 Stunden Ausgabe nahm die Schlange kein Ende.“ sagt Joachim Walczuch.
Und fügt besonnen hinzu: „Das einmal mitbekommen zu haben, macht einen nachdenklich und man nimmt es mit in seinen Alltag. Wie kann es zu so vielen Bedürftigen kommen? Als Stadtpolitiker muss man sich dem stellen und es sich zur Aufgabe machen, den Menschen aus dieser Situation zu helfen.“

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